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Dieser Clip ist
eigentlich kein eigenständiges Musikvideo, sondern vielmehr ein Kurzfilm der
eigens für den Song Contest 2007 gedreht wurde. Das Video stellte die
Einstiegssequenz für den dieses Jahr in Helsinki stattgefundenen
alljährlichen Musikwettbewerb dar.
Gedreht wurde der Clip
in Lappland, ausnahmsweise nicht von Lordis Haus- und Hofregisseur Pete
Riski, sondern unter der Regie des international bekannten finnischen
Musikvideo-Regisseurs Antti Jokinen, der auch bereits mit Stars wie Wyclef
Jean, Missy Elliot und Anastacia zusammengearbeitet hat. Inhaltlich
kombiniert der Clip den Inhalt der finnischen Nationalsaga "Kalevala" mit
den Ideen des Lordi-Monsteruniversums - und herausgekommen ist dabei ein
Clip der nicht nur ahnungslosen Fernsehzuschauern, sondern auch allen
eingefleischten Lordi-Fans die Kinnladen herunterklappen ließ!
Das Video startet ruhig
und stimmungsvoll mit wunderschönen Aufnahmen der Eislandschaften Lapplands,
untermalt von klassischen Klängen. Doch gleich darauf werden auch schon kurz
und mit feuriger Macht die Monster eingeblendet, gefolgt von "leicht"
abgewandelten Gestalten der finnischen Mythologie. Ein gehetzt durch die
schneebedeckte Landschaft flüchtender Mann kommt ins Bild, hinter dem sich
die eisige Wüste in ein berstendes Inferno verwandelt. Passend zum ersten
großen Knall des Videos, geht das klassische Intro in den eigentlichen Song
über.
Und dann darf die Band
auch schon, von Flammenwänden gekonnt in Szene gesetzt, so richtig loslegen.
In den folgenden eineinhalb Minuten entwickelt sich ein bildgewaltiges
Inferno, das den Zuschauer sich erst einmal instinktiv in den Sessel drücken
lässt, da man doch leise Befürchtungen hegt der Flächenbrand auf dem Schirm
könne aufs heimatliche Zimmer übergreifen. Zwischen gekonnt posenden
Monstern aus dem Lordi-Universum tummeln sich zu Zombies mutierte monströse
Gestalten aus der finnischen Mythologie, während im Hintergrund die
Apokalypse (pardon, die AROCKalypse!) bestrebt ist mit einer fröhlichen
Grillparty auf sich aufmerksam zu machen.
Die Highlights des
Videos sind zweifelsohne ein riesiges, brennendes Lordi-Logo inmitten der
schneebedeckten Landschaft und die, zwar einen Tick zu künstlich wirkenden,
aber dennoch sehr beeindruckenden riesigen Flügel des Obermonsters, die
dieser im finalen Inferno urplötzlich ausbreitet.
Gegen Ende des Liedes
hin geht der Clip dann nahtlos in den Live-Auftritt der Band am Song Contest
2007 über. Und unter dem frenetischen Jubel des finnischen Publikums kann
der Seher dann die eben gesehene, opulente Bildgewalt verdauen…
Alles in allem ist der
Clip also nichts für Leute mit Feuer-Phobie oder schwachen Nerven. Lordi
fahren in diesem Video so ziemlich alles an Special Effects auf, und legen
als Nebeneffekt so gut wie alles Brennbare in Schutt und Asche. Manche
mögen das furiose Effektspektakel des bis dato teuersten Monstervideos für
übertrieben halten, aber damit haben Lordi definitiv etwas geschaffen das so
ziemlich jedem Song Contest-Seher nachhaltig in Erinnerung bleiben wird!
(Und das sich, nur so nebenbei, jeder Fan gerne immer wieder ansieht… ;-) ) |