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1992
- The
History - 2013
Das nach dem Spitznamen des
Frontmans benannte Projekt "Lordi"
an sich, existiert schon seit etwa
1992. Zu dieser Zeit verließ
Lordi seine damalige Band, da er sich dort
musikalisch einfach nicht entfalten konnte. Vorläufig als
One-Man-Show, verschrieb sich der
MakeUp- und Special Effects-Artist seiner Liebe zum Heavy Metal bzw.
Hardrock der 80er, wie Twisted Sister, W.A.S.P, Accept, Alice Cooper und
Konsorten. Ganz besonders jedoch, hatte es ihm
seit jeher KISS angetan, was sich darin widerspiegelte, das er sogar
Präsident der finnischen KISS-Army war.
Durch seine zweite Liebe Horrorfilme, und in diesem Zuge auch Monster aller
Art, experimentierte er 1994 erstmals
mit entsprechenden Aufmachungen herum.
Es folgten lange Jahre und viele, viele Demos (ua.
ein Demoalbum namens "Napalm Market"), ehe er sich um
1996 mit einen und einem Gitarristen (natürlich
ebenfalls Mitglied der Kiss-Army) verstärkte, einfach aus dem Grunde weil er,
wie er selbst zugibt, ein grottenschlechter Gitarrist ist.
Ab diesem Zeitpunkt kann man also von der wahren Gründung der Band "Lordi"
sprechen. Später fanden weitere verdiente Mitglieder
der Kiss-Army ihren Weg in Lordi's Band, und es gab
auch mehrere Wechsel des Lineups. Als
Lordi seinen neuen Mitstreitern seine
Ideen bezüglich MakeUp und Kostümierungen
darlegte, waren alle sofort dafür. Immerhin trugen auch Kiss, wenn nicht in
diesem extremen Maße, Masken und MakeUp - somit war es klar dass dieser Weg
auch von ihnen selbst eingeschlagen wurde. Nach und nach gewannen die
monströsen Kostüme Gestalt, und auch die Anzahl der
Demos wuchs stetig, bis auf über 150 Stück.
1997 begann Lordi mit Hilfe einiger Freunde
mit der Produktion eines Albums, dieser
Prozess zog sich mit wechselnden Gastmusikern durch mehrere kleine
Tonstudios fast eineinhalb Jahre lang hin.
Jedoch gestaltete es sich für die Band
schwierig einen Plattenvertrag zu ergattern,
da ihr unkonventioneller Stilmix aus Horrorshow und 80er-Industrial-Rock in keine
Schublade passen wollte. Die häufigsten Antworten die Lordi auf der Suche
nach einem Deal zu hören bekam waren entweder: "Die Musik ist gut, aber
das Outfit ist scheisse.", oder aber: "Das Outfit ist Klasse, aber
ihr solltet Black oder Death Metal machen". Doch weder für Lordi
noch für irgend einen anderen der Band war es jemals ein Thema sich diesen
Wünschen zu beugen - denn war doch das was sie machten genau das was sie
immer machen hatten wollen - genau so, und nicht anders. Nicht nur einmal
stand die Band kurz davor aufzugeben. Besonders als sich im Jahre 1999 der
erhoffte Release des eigentlichen Debütalbums namens "Bend over and
Pray the Lord" wieder zerschlug, welches bis 2012
unveröffentlicht in einer der Schubladen des Obermonsters dahinvegetierte.

Doch schließlich, nach fast zehn Jahren, nahm
sich BMG Finland doch noch der
monströsen Truppe an. Im
Januar 2002 erschien in Finnland die erste
Single von Lordi "Would you love a Monsterman".
Dazu wurde auch noch ein extrem professionelles, ganz im Sinne von Lordis
Leidenschaft für Horror produziertes Video veröffentlicht. Und, was keiner
erwartet hatte: die Scheibe schlug ein wie ein Bombe, kletterte für mehrere
Wochen an die Spitze der Finnischen Single-Charts, und wurde
vergoldet.
Gestärkt von dem überwältigenden Erfolg der
ersten Publikation, machte sich die Band mit vollem Elan an die Produktion
ihres ersten Studioalbums. Aus den über
150 Demos die sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten, konnte die Band
quasi aus dem vollen Schöpfen. Genau genommen versteht sich das erste
Studioalbum Lordis also als eine Art Best-Of aus den zehn vorangegangenen
Jahren.
Als die Arbeiten zum ersten Studioalbum
weitestgehend abgeschlossen waren, trennte sich leider ein Mitglied von der
Band. Es war Magnum, der Bassist in der
spacigen Rüstung, der beschloss wieder seiner eigenen Wege zu gehen. Ein
Ersatz fand sich in einem (wie sollte es anders sein) weiteren Mitglied der
Kiss-Army: Kalma.
Im Oktober 2002
(pünktlich zu Halloween), erschien die Maxi (mit geändertem Cover, da das
Original für Deutschland als "zu dunkel" empfunden wurde) auch im
deutschsprachigen Raum, während in Finnland bereits der erste Longplayer
namens "Get Heavy!" über die Ladentische
wanderte. Wurde der Erfolg der Single zuerst noch als One-Hit-Wonder
abgetan, toppte das Album die in es gesetzten Erwartungen sogar noch, indem
es sich in den finnischen Charts auf Platz Eins festsetzte.
Binnen vier Wochen eroberte das Album ebenfalls
Gold, einige Zeit darauf erreichte es sogar
Platinstatus - A Star was born.
Im selben Jahr wurden Lordi auch noch mit dem
Emma-Award (ähnlich dem deutschen Echo)
ausgezeichnet, für das Beste Hardrock/Heavy
Metal-Album des Jahres 2002.
Im Dezember kam es dann zu der ersehnten
Premiere einer
Live-Show von Lordi, im Club Nosturi in Helsinki. Die Band
konnte trotz diverser (unter Anderem auch pyro-)technischer Probleme
überzeugen,
und untermauerte damit den Kult-Status den sie in ihrem Heimatland
inzwischen innehatten.
Im Sog des Erfolgs von
"Get Heavy!", wurde Anfang 2003,
während in Deutschland gerade das Album erschien, in Finnland noch eine
weitere Single auf den Markt geworfen. Mit "Devil
is a Loser" wurde damit just jener Song gewählt, dessen Main-Riff
aus einem der allerersten, von 1992 datierendem
Demo von Lordi stammt, gewählt. Auch zu dieser Single wurde ein Clip
gedreht, der sich wieder der wesentlichen Schiene der Band bediente: Horror,
gut abgeschmeckt mit einem Schuss rabenschwarzem Humor.
Es zeigte sich von Anfang an, das Lordi sehr
stark polarisierte. Von Plattenkritikern gab es mit schöner Regelmäßigkeit
entweder die Höchstnote - oder die schlechteste. Ein "irgendwo dazwischen"
gab es kaum. Das zeigte sich auch in Deutschland, wo die finnischen
Monsterrocker zwar auch gute Verkaufszahlen erreichten, aber im Gegensatz zu
Finnland nicht so richtig zünden wollten. Daran änderten auch die beiden
gefeierten Deutschland-Auftritte im Januar 2003
im Vorprogramm von Nightwish nicht viel.
Dennoch traten Lordi 2003 beim
Wacken Open Air auf, und spielten als
Special Guest auch bei den Wacken Road Shows,
wo sie nebst Mob Rules, Amon Amarth und Onkel Tom die Hallen in Deutschland,
Schweiz und Österreich zum Kochen brachten.

Mit dem vollen Erfolg ihres Debütalbums im
Rücken, lag die Latte der Erwartungen natürlich für das zweite Studioalbum
sehr hoch. War "Get Heavy!" noch das alleinige Baby des Bandleaders, wurden
in den Schaffensprozess vom Nachfolger "The
Monsterican Dream" auch die anderen Bandmitglieder mit
einbezogen.
Sowohl die Maxi "My
Heaven is your Hell", als auch "Blood
Red Sandman" mit seinem überwältigenden, an die kultigen Evil
Dead-Filme angelehnten Video, landeten einen Hit, während
das Album in "Get Heavy!"-Manier die Charts unsicher machte. Und
einmal mehr bewährte sich das Konzept der Verbindung von solidem
Hard Rock/Metal und augenzwinkerndem Horror. Zumal
sich Lordi parallel zu dem zweiten Longplayer auch noch einen seiner größten
Träume erfüllte, nämlich einen Film zu
drehen in dem die gesamte Band mitspielte. Heraus kam der 30minütige,
kultige Streifen "The Kin", der gekonnt
mit surrealistischem Horror spielt, und der als DVD einer Special Edition
des Albums beigelegt wurde.
Ende 2004
schickte sich die Band schließlich an, auch den internationalen Markt zu
erobern. Im Hinblick auf die für 2005
geplante erste Europa-Tournee, wurde vom
englischen Label
Sanctuary ein Hybrid-Album namens "The
Monster Show" veröffentlicht, dem auf einer Bonus-DVD auch noch
alle drei Videoclips beigelegt wurden. Dieses Album, bzw. die dahinter
stehende etwas verkorkste Marketingstrategie, machte der Band jedoch gerade
in Deutschland, welches bereits in den Genuss der Maxis und Longplayer
gekommen war, leider keine so großen Freunde, da es mehr oder weniger den
Charakter eines Best-Of's aufwies. Jedoch trug es auch dazu bei, die
Botschaft der Rockenden Monster vom Polarkreis im Zuge ihrer Tournee in die
Welt hinaus zu tragen.
Das Jahr 2005 wurde aber
auch zum Jahr der Veränderungen für die Band. Sowohl die Keyboarderin
Enary, als auch der Bassist
Kalma verließen in diesem Jahr die
Monstersquad. Rechtzeitig zur Aufnahme des dritten
Studioalbums wurden die Beiden durch Awa
(Keyboard) und OX (Bass) ersetzt.

2006 brachen die kostümtechnisch runderneuerten, und um eine Ecke
düsterer gewordenen Monster dann mit einem Heavy Rock-Gewitter im Stile der
guten alten 80er über die finnische Vorausscheidung
zum Song Contest 2006 herein. Dort stampften sie als große
Überraschung alles in Grund und Boden, und traten den Weg zum Eurovision
Song Contest 2006 in Athen an. Im Zuge dessen wurde der Gewinner-Song
"Hard Rock Hallelujah" als Maxi auf den
(finnischen) Markt geworfen, wo er prompt schon am ersten Tag die Charts einstieg. Kurz
davor veröffentlichte die Band bereits ihr drittes Studioalbum
"The Arockalypse", für das sie sich mit
Udo Dirkschneider (Accept, U.D.O.), Bruce Kulick (KISS,
Union), Dee Snider und
Jay Jay French
(beide Twisted Sister) gleich eine ganze Riege hochkarätiger
Gaststars einluden. Auch der dritte Output der Monstersquad geriet ganz nach
seinen Vorgängern, und setzte sich gleich vom Verkaufsstart an in den
obersten Regionen der finnischen Charts fest.
Am 18. und 20. Mai 2006 war
es dann soweit, das bei der altehrwürdigen Institution des
Eurovision Song Contest mit alten
Traditionen gebrochen wurde. Ein Voting-Gewitter
von Rock- und Metalfans aus ganz Europa katapultierte die fünf
finnischen Monster, entgegen aller Prognosen und Versuche ihre Teilnahme zu
stoppen, an die Spitze. Und was niemand zu träumen gewagt hatte passierte -
Lordi verließen Athen als strahlende Sieger.
Hallelujah! Im Zuge des Antretens beim europäischen Gesangeswettstreit,
wurde die Maxi des Contest-Beitrags dann zunächst in Deutschland, später
dann in ganz Europa in Umlauf gebracht.
Derweilen stand eine ganze
Nation Kopf. Bei der legendären Willkommensparty
am Marktplatz von Helsinki feierten (laut offizieller Zählung)
unglaubliche 80.000 Finnen die mit dem
ersten Song Contest-Sieg überhaupt für Finnland quasi über Nacht zu
Nationalhelden avancierten Monster, und
brachen so ganz nebenbei mit dem Hit "Hard Rock Hallelujah" auch den
offiziellen Weltrekord im Massen-Karaokesingen.
Die Song Contest-Single war in der Folge binnen kürzester Zeit
ausverkauft, während das Album alle
Verkaufsrekorde in Finnland brach, und unglaubliches
Dreifachplatin
einheimste. Die Solidarität der Finnen mit ihren neuen Sympathieträgern (die
es sowohl als Briefmarken und Sondermünzen als auch als Cola gab!) ging
sogar soweit, das ein Magazin das Fotos der unmaskierten Bandmitglieder
publizierte, mit öffentlichem Boykott bedacht, und durch eine Petition mit
über 250.000 Unterschriften zu einer öffentlichen Entschuldigung getrieben
wurde. Die Band bekam Ehrenpreise am laufenden Band, es wurden sogar Plätze
nach ihnen benannt, und Gedenkstatuen aufgestellt - ein Land im totalen
Lordifieber. Wenig später wurde das legendäre Konzert in Helsinki auf
DVD veröffentlicht, unter dem Titel "Market Square
Massacre".
Sogar im ungleich größeren
Deutschland behauptete sich die Monstersquad, und konnte für die
Hit-Single "Hard Rock Hallelujah" Gold
einheimsen, während etwa Zeitgleich im Nachbarland Schweden das Album
"The Arockalypse" ebenfalls mit
Gold ausgezeichnet wurde. Die
"Bringing back the Balls to Europe-Tour"
der Song Contest-Helden entwickelte sich trotz einiger Pannen und daraus
resultierender Absagen zum Gassenfeger, und bescherte den Veranstaltern
massig ausverkaufte Konzerthallen.
Im Dezember 2006
erfüllte sich der "Vater aller Monster" einen weiteren lang gehegten Traum,
und eröffnete in Rovaniemi sein eigenes Restaurant.
Mit der aufwändigen Dekoration im Lordi-Stil und den vielen
Austellungsstücken wie Teilen der Bühnedekoration, Kostümen etc. bekam das
"Rocktaurant" fast den Charakter eines
Lordi-Museums. Im gleichen Monat wurde auch noch "It
snows in Hell" als Maxi-CD und DVD-Single auf den Markt geworfen,
und die offizielle Lordi-Biografie "Mie oon Lordi"
sowie eine Lordi Comic-Reihe erschienen
in Finnland.
Im Jahr
2007
war es dann endlich soweit, dass "The Arockalypse" auch in Deutschland
Gold einheimste. Etwa zeitgleich wagten
Lordi auch den Sprung über den großen Teich, und schickten sich mit der
dortigen Veröffentlichung ihres Hitalbums an sowohl die
USA, als auch
Japan im Sturm einzunehmen. Währenddessen kam Schweden in den
Genuss der DVD "Bringing back the Balls to
Stockholm", auf der erstmals eine komplette Lordi-Show in voller
Länge veröffentlicht wurde. In Finnland wanderte zu diesem Zeitpunkt
bereits die vierte Single-Auskopplung des Albums über die Ladentische:
"They only come out at Night".

Im Mai desselben Jahres begannen auch die
Dreharbeiten zu Lordi's erstem abendfüllenden
Kinofilm "Dark Floors", der von Solar Films mit einem Budget von
über 4 Millionen Euro produziert wurde. Dieser Film war ein weiterer lang
gehegter Traum des Obermonsters, den dieser sich nun endlich erfüllen konnte. Im
Sommer nahmen Lordi auch noch an der bekannten
Ozzfest-Tour in den USA teil.
Im Februar 2008 feierte
"Dark Floors" dann seine
Weltpremiere in Oulu, und stieg in Finnland
vom Fleck weg in die Spitze der DVD-Verkaufscharts
ein. Pünktlich zum Kinofilm erschien auch die Single
"Beast loose in Paradise", die gleichzeitig den Titelsong des
Lordi-Movies darstellte. Der Horrorstreifen wurde in über
40 Länder verkauft.
Nach der Premiere verschanzte sich die Monstersquad im
Studio, und beehrte nur einige Festivals Im Sommer, darunter zum zweiten Mal
das renommierte Wacken Open Air.

Den Startschuss zur nächsten neuen Lordi-Ära legte die im
September 2008 erschienene Single "Bite it like a
Bulldog". Im Oktober, pünktlich zu Halloween wurde dann der
frische Longplayer "Deadache" auf die
Menschheit losgelassen. Die Live-Premiere
des Albums fand am 29. Oktober in Helsinkis bekanntestem
Rock-Club "Tavastia" statt, im Zuge
eines abgespeckten, sehr familiären Gigs für den
harten Kern der Lordifans. Im Dezember wurde die zweite
Singleauskopplung des Albums nachgeschoben, nämlich der Titelsong des
Albums: "Deadache".
Nach einer ausgedehnten Europatour
Anfang 2009, gönnte sich die Band eine
kurze Auszeit um die vorangegangenen
Jahre zu verarbeiten. Die Bandmitglieder konzentrierten sich auf ihr
Privatleben, und fanden auch wieder Zeit ihre Nebenprojekte voranzutreiben.
In dieser Zeit entstanden viele Songideen und Demos, und auch die
Zusammenarbeit mit Sony Finland wurde
verlängert.

Anfang 2010 enterten die
Monster das Studio des renommierten Produzenten
Michael Wagener in Nashville (USA) und zimmerten mit
Bruce Kulick (KISS, Union) und
Mark Slaughter (Slaughter, Vinnie
Vincent Invasion) ihr 5. Studioalbum zusammen. Als Appetizer auf das neue
Album veröffentlichte die Band ein iPhone-Game
und die leider nur als Download erschienene Single
"This Is Heavy Metal". Im September 2010 war es dann so weit dass
das neue Lordi-Baby namens "Babez for Breakfast"
auf die Menschheit losgelassen wurde.
Kurz vor dem Beginn der Tour 2010
musste sich die Monstersquad von ihrem Schlagzeuger
Kita trennen, der den Weg einer Solokarriere einschlug. Ersatz
fand sich jedoch schnell in Form von Otus,
dem inzwischen 10. Mitglied der Lordi-Familie, der mit energiegeladener
Performance den auf dem Album nach Meinung vieler zu bieder geratenen Sound
bei der Europe for Breakfast-Tour
gründlich aufpeppte. Im Zuge dessen geriet ein Auftritt auf dem
Bang Your Head 2011 zum Triumphzug für
Lordi bei dem die Balinger Messehalle zur Überraschung aller aus allen
Nähten platzte.
Im Doppel-Jubiläumsjahr 2012
(20 Jahre seit Bandgründung, 10 Jahre seit der ersten Veröffentlichung)
schlug die bis dato schwärzeste Stunde von Lordi. Denn Mitte Februar
erreichte Fans und Freunde die traurige Nachricht, dass
der Schlagzeuger Tonmi "Otus" Lillman im Alter von
nur 38 Jahren überraschend verstorben war. In diesem Jahr wurden
aus verständlichen Gründen nur einige wenige Festival-Auftritte mit einem
Sessiondrummer gespielt.
Im Juli erschienen zur Freude der Hardcore-Fans die lange
angekündigten und immer wieder verschobenen
Scarchives Vol. 1, die das bis dato
unveröffentlichte Album "Bend Over And Pray The Lord" und die
unzensierte Aufnahme des ersten Lordi-Auftrittes
2002 im Nosturi in Helsinki enthielten.
Eines der schwierigsten Jahre in der Bandgeschichte machte
Awa komplett, indem sie kurz vor dem
Jubiläumsgig am 11. August am Simerock Festival in
Rovaniemi bekannt gab die Band nach 7
Jahren zu
verlassen.

Mit den neuen Mitgliedern Hella
(Keyboard) und Mana (Schlagzeug) vergruben sich Lordi direkt
im Anschluss erneut im Wire-World Studio
von Michael Wagener, um den
erzwungenen, erneuten Umsturz in der Band mit der Aufnahme eines
neuen Albums zu verarbeiten. Im März 2013
rollte dann das 6. und bisher aggressivste Studioalbum
"To Beast Or Not To Beast" der Monster vom Stapel.
... und die Geschichte geht noch immer weiter... |